Die wichtigsten Schritte nach der Kündigung

Inhaltsverzeichnis

Die sechs wichtigsten Schritte nach Zugang der Kündigung:

Sie haben eine ordentliche oder außerordentliche Kündigung erhalten? Gleich, ob Sie unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist oder fristlos gekündigt wurden: Jetzt muss es schnell gehen!

Ihr Arbeitgeber hat Ihren Arbeitsvertrag ordentlich oder außerordentlich gekündigt?

Wann muss eine Kündigungsschutzklage erhoben werden?

Außerordentliche und ordentliche Kündigungen müssen in der Regel innerhalb der ersten drei Wochen nach ihrem Zugang gerichtlich angegriffen werden. Das gilt unabhängig davon, wie lang die gesetzliche oder vertragliche Kündigungsfrist (§ 622 BGB) ist, die der Arbeitgeber einzuhalten hat. Eine außergerichtliche Verteidigung gegen die Kündigung ist nicht ausreichend. Ist die gesetzliche Frist zur Erhebung der Kündigungsschutzklage verstrichen, gilt die Kündigung als wirksam. Das gilt, von wenigen Ausnahmen (zum Beispiel wurde die Schriftform nicht eingehalten) abgesehen, auch wenn die Kündigung angreifbar und unwirksam gewesen wäre.

Wann muss ich mich nach einer Kündigung arbeitslos melden?

Informieren Sie die zuständige Agentur für Arbeit über den Erhalt der Kündigung. Bei einer Kündigung, gleich ob es sich um eine ordentliche oder eine außerordentliche Kündigung handelt, sind Sie verpflichtet, sich spätestens drei Monate vor dem Beendigungszeitpunkt persönlich arbeitsuchend zu melden. Dies gilt auch während der Probezeit. Ausgenommen, Sie erfahren später von der Kündigung (etwa bei einer kürzeren gesetzlichen Kündigungsfrist im Rahmen einer ordentlichen Kündigung oder einer fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses). Denn erfährt der gekündigte Arbeitnehmer von der Beendigung weniger als drei Monate vor dem Beendigungszeitpunkt, so muss er sich innerhalb von drei Tagen bei der Agentur für Arbeit melden. Versäumnisse können zu einer Sperrzeit in Bezug auf das Arbeitslosengeld führen.

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Aufgrund der auf dem Gebiet des Arbeitsrechts herrschenden Komplexität und mannigfaltigen Interessenlagen, ist eine fundierte und fachkompetente rechtliche Beratung durch einen entsprechenden Rechtsanwalt unabdingbar geworden. In unseren Kanzleiräumen in Neckarsulm, – Kreis Heilbronn – beraten unsere spezialisierten Rechtsanwälte unter anderem in individual- als auch kollektiv arbeitsrechtlichen Fragen.

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Vereinbaren Sie einen Termin zur Besprechung der Kündigung mit Rechtsanwalt Giuseppe D’Antuono. Infolge der kurzen Frist zu Klageerhebung erhalten Sie umgehend einen Termin, meist innerhalb von 24 Stunden.

Ihr Ansprechpartner ist Fachanwalt für Arbeitsrecht Giuseppe D’Antuono. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs – in den Kanzleiräumen oder per Videokonferenz – wird er Sie fundiert individuell beraten.

Fachanwalt für Arbeitsrecht Giuseppe D’Antuono berät und vertritt nicht nur in Neckarsulm oder Heilbronn, sondern über regionale Grenzen hinweg.

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Kundenstimmen
Florian BrüschFlorian Brüsch
08:19 16 May 24
Mir wurde mehrfach schnell und kompetent geholfen. Eine absolute Empfehlung von meiner Seite.
Gabriele SchwientekGabriele Schwientek
11:38 17 Jan 24
Superschnell auf E-Mailanfrage zurück gerufen und eine sehr tolle telefonische Beratung erhalten! Nur empfehlenswert
shadi sedrashadi sedra
07:08 03 Sep 23
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Lena ZerrLena Zerr
13:37 15 Aug 23
Sind schon lange bei Herrn D'Antuono.Netter und zuverlässiger Anwalt.Bisher wurden alle Leistungen erfüllt, sind daher sehr zufrieden.
Mustafa UlucayMustafa Ulucay
09:52 05 Jun 23
Michael StadlerMichael Stadler
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Ich habe Herrn D'Antuono als sehr freundlich & kompetent erlebt. Seine ruhige und zielführende Art ist sehr hilfreich im Bereich Arbeitsrecht. Er meldet sich schnell und ist stets vorbereitet. Klare Weiterempfehlung.
Pascal GrauPascal Grau
08:13 23 Feb 23
Gute und schnelle BeratungKann ich nur Empfehlen!
An MaAn Ma
11:52 17 Feb 23
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Rico DudaRico Duda
10:58 13 Feb 23
Herr D‘Antuono ist sehr kompetent und supportet mich, Familie, Freunde und Geschäftspartner seit mehreren Jahren. Volle 5 Punkte aufgrund seiner großartigen Beratung, seiner emphatischen Art und seinem hohem Know-How. Die Reaktionszeiten sind super 👍🏻 Danke für alles
Gerd SchuchGerd Schuch
13:35 31 Jan 23
Sehr kompetenter und freundlicher Rechtsanwalt
Christina DubsChristina Dubs
22:39 14 Sep 22
Ich habe mich im Bereich Arbeitsrecht beraten lassen. Ich wurde sehr professionell und nett beraten. Ich bin sehr zufrieden.
Jennie ColucciJennie Colucci
16:44 16 May 22
Sehr ehrlich und sehr kompetent. Ich kann ihn nur empfehlen
Also ich finde den rechtsanwalt einfach nur fabelhaft , wenn ich mich beraten lassen würde dann von Ihm.Es hatte mich sehr gefreut mitIhm zu Telefoniern , denn er hat so eine ruhige Art an sich .
K. SchabelK. Schabel
17:07 28 Oct 19
Wir haben Hr. D`Antuono wegen hohen Forderungsausfällen im Bereich Suchmaschinenmarketing kontaktiert und waren über seine excellenten Kenntnisse in diesem Bereich sehr erfreut. Noch erfreulicher war der Vergleich den Hr. D`Antuono vor Gericht erzielt hat. Besser hätte es für uns nicht laufen können.“Ich kann Herrn D´Antuono nur wärmstens empfehlen. Er konnte mir schon im Vorfeld telefonisch sehr viel weiter helfen und das sogar ohne Honorar. Zukünftig werden wir alle IT-Angelegenheiten mit Herrn D´Antuono abwickeln. Wenn es mehr wie 5 Sterne geben würde, hätte er von mir die volle Zahl. Nochmals vielen Dank.“K. Schabel
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Halten Sie das Kündigungsschreiben, den Arbeitsvertrag und Lohnabrechnungen bereit

Halten Sie die Kündigung, den Arbeitsvertrag mit etwaigen Nachträgen und die Lohnabrechnungen / Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate bereit. Bringen Sie die Unterlagen zum Termin mit, damit eine ordnungsgemäße Beurteilung der Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage erfolgen kann.

Sie haben von Ihrem Arbeitgeber keine schriftliche Kündigung erhalten?

Ein Arbeitsverhältnis kann weder von dem Arbeitgeber noch von dem Arbeitnehmer mündlich gekündigt werden, sodass eine mündliche Kündigung des Arbeitgebers immer unwirksam und angreifbar ist. Eine Kündigung muss dementsprechend stets schriftlich erfolgen. Die Schriftform ist hingegen nur dann gewahrt, wenn das Kündigungsschreiben, das dem Arbeitnehmer ausgehändigt wird, im Original unterschrieben ist.

Kurzum:

  • Eine mündliche Kündigung ist stets unwirksam.
  • Eine Kündigung muss mindestens der Schriftform entsprechen, also vom Arbeitgeber im Original unterschrieben sein.
  • Das unterschriebene Original der Kündigung muss dem Arbeitnehmer zugehen, sodass etwa die Übergabe einer Kopie oder aber ein Telefax nicht ausreicht.
  • E-Mail, WhatsApp, SMS etc. erfüllen das Schriftformerfordernis nicht, sodass die Kündigung auf jeden Fall unwirksam ist

Dabei ist zu beachten, dass der Arbeitnehmer sich auf die Formunwirksamkeit der Kündigung in der Regel auch noch nach Ablauf der 3-Wochen-Frist zur Erhebung der Kündigungsschutzklage berufen kann, das heißt, dass auch eine vermeintlich „verspätete“ Kündigungsschutzklage den begehrten Kündigungsschutz herbeiführen kann, wennschon die Kündigung formunwirksam ist.

Lassen Sie sich persönlich von Rechtsanwalt Giuseppe D’Antuono in Neckarsulm beraten

Nehmen Sie den Termin mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht war und klären Sie Ihre Fragen rund um das Thema Kündigungsschutz, zum Beispiel:

a. Welche gesetzlichen Kündigungsfristen gelten im Arbeitsrecht?

Die gesetzlichen Kündigungsfristen ergeben sich aus § 622 BGB.

Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis, hängt die maßgebliche Kündigungsfrist von der Dauer der Betriebszugehörigkeit ab.

Das Arbeitsverhältnis kann während der Probezeit mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

Nach der Probezeit gilt eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Die Kündigungsfrist verlängert sich für den Arbeitgeber, wenn das Arbeitsverhältnis zwei Jahre bestanden hat, auf einen Monat zum Ende eines Kalendermonats.

Nach

  • fünf Jahren auf 2 Monate,
  • nach acht Jahren auf 3 Monate,
  • nach zehn Jahren auf 4 Monate,
  • nach zwölf Jahren auf 5 Monate,
  • nach 15 Jahren auf 6 Monate und
  • nach 20 Jahren auf 7 Monate – jeweils zum Monatsende.

Für den Arbeitnehmer gilt dahingegen die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. eines Monats oder zum Monatsende, soweit in dem Arbeitsvertrag oder dem geltenden Tarifvertrag keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde. Oft wird zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber in dem Arbeitsvertrag jedoch vereinbart, dass sich die Kündigungsfrist auch für den Arbeitnehmer entsprechend der Betriebszugehörigkeit verlängern soll. Hier gilt es den Arbeitsvertrag aufmerksam zu prüfen.

b. Muss ich eine Kündigung meines Arbeitgebers unterschreiben?

Bei der Kündigung handelt es sich um eine einseitige Erklärung. Die Wirksamkeit hängt nicht davon ab, dass der Arbeitnehmer die Kündigung unterschreibt. Nur der Arbeitgeber muss das Kündigungsschreiben eigenhändig unterschreiben.

Der Arbeitnehmer ist nicht dazu verpflichtet, eine Kündigung des Arbeitgebers zu unterschreiben oder deren Übergabe zu quittieren. Sind Sie sich nicht zu 100% sicher, dass lediglich der Zugang der Kündigung mit Ihrer Unterschrift bestätigt wird, sollten Sie darauf verzichten, die Kündigung zu unterschreiben.

Entscheiden Sie nach fundierter Beratung über das weitere Vorgehen in Bezug auf die ausgesprochene Kündigung. Oft erfüllt die Kündigung bereits nicht die grundsätzlichen Anforderungen:

  • Die gesetzliche Kündigungsfrist (§ 622 BGB) bei einer ordentlichen Kündigung wurde nicht eingehalten.
  • Es wurde übersehen, dass eine längere vertragliche Kündigungsfrist gilt.
  • Der Arbeitgeber hat die Kündigungsfrist aus dem einschlägigen Tarifvertrag nicht berücksichtigt.
  • Die Kündigung wurde nicht schriftlich erklärt.
  • Das Kündigungsschreiben wurde nicht unterschrieben.
  • Das Kündigungsschreiben wurde von der „falschen“ Person unterschrieben etc.

Die Chancen einer erfolgreichen Verteidigung sind meist gut, sodass eine Weiterbeschäftigung oder die Zahlung einer Abfindung erreicht werden kann.

Zusammengefasst:

  • Kontaktieren Sie Rechtsanwalt Giuseppe D’Antuono als spezialisierten Fachanwalt für Arbeitsrecht, der Ihren individuellen Fall prüfen und beurteilen wird.
  • Infolge der kurzen Frist zu Klageerhebung erhalten Sie umgehend einen Termin, meist innerhalb von 24 Stunden.
  • Termin vereinbart: Halten Sie die Kündigung, den Arbeitsvertrag mit etwaigen Nachträgen und die Lohnabrechnungen / Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate bereit und nehmen Sie den Termin mit Ihrem Fachanwalt für Arbeitsrecht wahr.
  • Entscheiden Sie nach fundierter Beratung über das weitere Vorgehen in Bezug auf die ausgesprochene Kündigung.
  • Vorher informieren Sie die zuständige Agentur für Arbeit über den Erhalt der Kündigung. Im Falle der Beendigung eines Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses besteht nämlich die Verpflichtung, dass Sie sich spätestens drei Monate vor dem Beendigungszeitpunkt persönlich arbeitsuchend zu melden. Ausgenommen Sie erfahren später von der Kündigung (zum Beispiel bei einer kürzeren Kündigungsfrist). Denn erfährt der gekündigte Arbeitnehmer von der Beendigung weniger als drei Monate vor dem Beendigungszeitpunkt, so muss er sich innerhalb von drei Tagen bei der Agentur für Arbeit melden. Versäumnisse können zu einer Sperrzeit in Bezug auf das Arbeitslosengeld führen.

Die Chancen einer erfolgreichen Verteidigung sind meist gut, sodass eine Weiterbeschäftigung oder die Zahlung einer Abfindung erreicht werden kann.

 

Sie haben Fragen zum Arbeitsrecht?
Wenden Sie sich gerne an Herrn Rechtsanwalt D’Antuono

Über den Autor:
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Giuseppe D'Antuono
Rechtsanwalt Giuseppe D’Antuono ist seit 2011 Fachanwalt für IT-Recht und seit 2012 Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Arbeitsrecht (Kündigungen, Aufhebungsverträge etc.) und Sozialversicherungsbeitragsrecht (Scheinselbständigkeit, Gesellschafter-Geschäftsführer, Kommanditisten, Freelancer, Statusfeststellungsverfahren etc.) sowie in der Durchführung außergerichtlicher Schuldenbereinigungsverfahren.
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